Kosmische Resonanzen
Empfohlener Beitrag: 35,00 €
Improvisationen zu den kosmischen Frequenzen der Sonne und des Mondes nach Hans Cousto, gespielt auf einem speziell gestimmten E-Piano.
Beschreibung
Hinweis zum Hören
Diese Aufnahme entfaltet ihre volle Wirkung über gute Kopfhörer oder Lautsprecher mit ausreichender Basswiedergabe.
Durch das Zusammenspiel der Intervalle entstehen sehr tiefe Resonanzen und Differenztöne. Diese tiefen Frequenzen wurden bewusst nicht herausgefiltert, da sie wesentlich zur klanglichen Wirkung der Musik beitragen.
Auf sehr kleinen Lautsprechern – etwa bei Handys – können diese Frequenzen jedoch nicht korrekt wiedergegeben werden. In solchen Fällen kann die Aufnahme verzerrt oder „scheppernd“ wirken. Dies liegt nicht an der Aufnahme selbst, sondern an den physikalischen Grenzen kleiner Lautsprecher.
Kosmische Resonanzen
Das Album Kosmische Resonanzen enthält zwei freie Klavierimprovisationen, die sich an kosmischen Grundfrequenzen orientieren, wie sie unter anderem von Hans Cousto beschrieben wurden.
Beide Stücke verbinden Tonhöhe und Rhythmus mit den entsprechenden kosmischen Zyklen. Dadurch entsteht eine Musik, die sich nicht nur an unseren gewohnten Hörmustern orientiert, sondern an grundlegenden Resonanzprinzipien der Natur.
Die beiden Improvisationen bilden zugleich zwei komplementäre musikalische Prinzipien: Obertonreihe und Untertonreihe, Licht und Spiegelung, Tag und Nacht.
Sonne
Den Grundton dieses Stückes bildet der Sonnenton nach Hans Cousto, der durch die Oktavierung der periodischen Ausdehnung und Zusammenziehung der Sonne abgeleitet wird.
In dieser Aufnahme ist jedoch nicht nur die Tonhöhe auf den Sonnenton eingestellt, sondern auch der Grundschlag der Musik. Tonhöhe und Rhythmus stehen in einem harmonischen Verhältnis zueinander und richten sich gemeinsam auf den Rhythmus der Sonne aus.
Darüber hinaus erklingen in diesem Stück ausschließlich rein gestimmte Obertöne dieses Sonnentons.
Die Obertonreihe ist ein universelles Naturgesetz. Sie entsteht überall dort, wo Klänge erklingen, und offenbart grundlegende Ordnungsprinzipien der Natur. In ihr lassen sich jene Strukturen erahnen, aus denen sich auch unsere Wahrnehmung von Harmonie und musikalischer Spannung entwickelt.
Die Musik folgt konsequent diesen natürlichen Resonanzen und nimmt daher keine Rücksicht auf unsere gewohnten Hörkonditionierungen. Gerade dadurch kann sie eine andere Art des Hörens eröffnen – ein Lauschen, das sich stärker an den Schwingungen der Natur orientiert.
Hans Cousto schreibt über den Sonnenton:
„Meditationen mit diesem Ton führen in Bereiche jenseits der Erkenntnis von Gut und Böse, jenseits von Scham und Schuld, jenseits von Raum und Zeit, jenseits von Wissen und Weisheit, jenseits von Tun und Nichttun, jenseits von Sein und Nichtsein. Meditationen mit diesem Ton führen einen in Bereiche, wo das Wesen keinen Namen hat, wo das All-Eine und das All-Viele sich nicht mehr unterscheiden und in ihrem Ursprung zusammenkommen und man selbst zu diesem Ursprung wird.“
In diesem Sinne können Sonnenton und seine Obertöne einen Resonanzraum eröffnen, der eine Ahnung von etwas Zeitlosem und Grundlegendem vermittelt.
Mond
Während die Sonne das Zentrum unseres Tages bildet, wird der Mond für uns zum Zentrum der Nacht.
Auch in diesem Stück sind Tonhöhe und Grundschlag auf den Mondton nach Hans Cousto abgestimmt.
Wie der Mond das Licht der Sonne aufnimmt und reflektiert, wird in dieser Musik die Obertonreihe gespiegelt. Aus dieser Spiegelung entsteht das zweite grundlegende Prinzip der Komposition: die Untertonreihe.
Während die Obertonreihe als aufsteigende, lichtvolle Ordnung erfahren werden kann, führt die Untertonreihe in einen anderen Klangraum – in Bereiche des Mystischen, Verborgenen und Unbewussten.
Sie erinnert uns daran, dass unsere Wirklichkeit nicht nur aus dem besteht, was sich zählen, messen und berechnen lässt, sondern auch aus jenen Dimensionen der Erfahrung, die sich unserer direkten Kontrolle entziehen und dennoch eine ebenso reale Bedeutung besitzen.
In symbolischer Hinsicht wird die Obertonreihe häufig mit einem eher aktiven oder männlichen Prinzip verbunden, während Mond und Untertonreihe eher das empfangende oder weibliche Prinzip verkörpern.
Eine Meditation über Mondton und Untertonreihe kann uns helfen, uns wieder mit jenen stilleren und oft übersehenen Aspekten unseres Lebens zu verbinden.
Hans Cousto weist dem Mondton zudem eine Verbindung zu den Themen Sinnlichkeit, Erotik und schöpferischer Lebensenergie zu – Qualitäten, die traditionell ebenfalls mit dem Mondsymbol verbunden sind.
Zwei Resonanzräume
Die beiden Improvisationen Sonne und Mond bilden zusammen einen musikalischen Resonanzraum, in dem sich Licht und Spiegelung, Tag und Nacht, Bewusstes und Unbewusstes begegnen.
In diesem Spannungsfeld entsteht eine Musik, die weniger aus kompositorischer Planung als aus dem Lauschen auf natürliche Schwingungsordnungen hervorgeht – ein Versuch, kosmische Rhythmen und Resonanzen in Klang erfahrbar zu machen.




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