
Harmonik
Die Harmonik eröffnet Musikerinnen und Musikern den Zugang zur tieferen Bedeutung dessen, was sie tun.
Wichtig:
Mit Harmonik ist nicht Harmonielehre gemeint.
Der Begriff Harmonik reicht bis in die antike Musiktheorie zurück.
Im 20. Jahrhundert wurde er insbesondere durch Hans Kayser als ganzheitliche Lehre der musikalischen und kosmischen Ordnung neu gefasst.
Musik ist klingende Mathematik.
Mathematik ist abstrahierte Musik.
Musikalische Gesetzmäßigkeiten begegnen uns überall im Universum – in ganz unterschiedlichen Fachbereichen.
Die Harmonik verbindet unter anderem Physik, Astronomie, Geometrie, Philosophie, Religion, Mathematik und Medizin.
Durch Musik werden diese universellen Gesetzmäßigkeiten nicht nur gedanklich erfassbar, sondern hör- und fühlbar.
Wenn wir als Musiker wirklich verstehen wollen,
- was wir tun, wenn wir Musik machen,
- wie Musik wirkt
- und was sie im Menschen und in der Welt bewirken kann,
dann wird die Beschäftigung mit Harmonik zu einer inneren Notwendigkeit.
Für mich umfasst Harmonik dabei nicht nur das, was üblicherweise als Harmonie bezeichnet wird, sondern ebenso Melodik und Rhythmik.
Ich verstehe Harmonik als die Lehre der universellen musikalischen Gesetzmäßigkeiten – über alle Disziplinen hinweg.
In diesem Sinne ist Harmonik das Arbeitsfeld jener Universalgelehrten, die heute leider selten geworden sind.
Für die Universelle Musik ist sie jedoch ein zentraler Grundpfeiler:
Ohne ein grundlegendes Verständnis von Harmonik ist Universelle Musik nicht möglich.
