Wie klingt Dein A-Cappella-Chorsatz oder Dein Streicher-Arrangement in reiner Stimmung?
Wenn man ohne Klavier singt, orientiert man sich intuitiv an einem natürlichen Tonsystem. Um zu verstehen, was hier passiert, habe ich eine Schriftart entwickelt, die Ihr als Liedtext über oder unter Eure Noten schreiben könnt.
Außerdem habe ich ein Plugin für Sibelius entwickelt, mir dem Ihr Euch anhören könnt, wie Euer Chorsatz dann im Idealfall (bei perfekter Intonation) klingen wird.
Die Schriftart Notaion-A_NZ und Sibelius-Plugin
90% der Kompositionen unseres Kulturraums verwenden nur die Grundtintervalle Grundton, Quint und Terz. Daher reichen für die meisten Kompositionen drei Grundzeichen aus, die nach oben und unten ausgerichtet und miteinander kombiniert werden.
Die Schriftart stellt aber auch Zeichen für höhere Obertöne bis zum 64. Oberton zu Verfügung.
Die Schriftart ist angelegt für die QWERTZ-Tastatur. Die Zahlen 1234… geben die Quinten nach oben, die Zahlen mir Shift-Taste, die Quinten nach unten wieder. (Alternative für 2 Shift: 2+AltGr)
Die nächste Reihe verwendet die reinen Terzen (ohne Shift: Terz nach oben, mit Terz nach unten). Dann folgen die Natursepten asdfg…, dann 11, und 13, Oberton ab yxc).
Die Oktavlage ergibt sich aus den normalen Noten.
Hier findet Ihr die Schrift, Sibilius-Plugin, die Belegung der Tasten der Tastatur, eine Tabelle mit den Zeichen und eine Erklärung für das Plugin zum Download:
