Mond
Empfohlener Beitrag: 20,00 €
Improvisationen zu den kosmischen Frequenzen des Mondes nach Hans Cousto, gespielt auf einem speziell gestimmten E-Piano.
Beschreibung
Hinweis zum Hören
Diese Aufnahme entfaltet ihre volle Wirkung über gute Kopfhörer oder Lautsprecher mit ausreichender Basswiedergabe.
Durch das Zusammenspiel der Intervalle entstehen sehr tiefe Resonanzen und Differenztöne. Diese tiefen Frequenzen wurden bewusst nicht herausgefiltert, da sie wesentlich zur klanglichen Wirkung der Musik beitragen.
Auf sehr kleinen Lautsprechern – etwa bei Handys – können diese Frequenzen jedoch nicht korrekt wiedergegeben werden. In solchen Fällen kann die Aufnahme verzerrt oder „scheppernd“ wirken. Dies liegt nicht an der Aufnahme selbst, sondern an den physikalischen Grenzen kleiner Lautsprecher.
Beschreibung
Während die Sonne das Zentrum unseres Tages bildet, wird der Mond für uns zum Zentrum der Nacht. Auch in diesem Stück sind sowohl Tonhöhe als auch Grundschlag an den Mondton nach Hans Cousto angepasst.
Wie der Mond das Licht der Sonne aufnimmt und reflektiert, wird in dieser Musik die Obertonreihe gespiegelt. Aus dieser Spiegelung entsteht das zweite grundlegende Prinzip dieser Komposition: die Untertonreihe.
Während die Obertonreihe in der Musik oft als aufsteigende, lichte Ordnung wahrgenommen wird, führt die Untertonreihe gewissermaßen in die Gegenrichtung. Sie öffnet einen Klangraum, der stärker mit dem Verborgenen, dem Unbewussten und dem Mystischen verbunden ist – mit jenen Dimensionen unseres Erlebens, die sich nicht vollständig messen oder berechnen lassen und dennoch ein wesentlicher Teil unserer Wirklichkeit sind.
In symbolischer Hinsicht wird die Obertonreihe manchmal mit einem eher aktiven oder männlichen Prinzip verbunden, während Mond und Untertonreihe eher das empfangende oder weibliche Prinzip verkörpern.
Eine Meditation über Mondton und Untertonreihe kann uns daran erinnern, dass unsere Welt nicht nur aus dem besteht, was wir zählen, messen und analysieren können. Sie führt auch zu jenen stilleren Bereichen unserer Erfahrung, die oft übersehen werden und doch ebenso kostbar sind.
Hans Cousto weist dem Mondton zudem eine Verbindung zu den Themen Sinnlichkeit, Erotik und schöpferischer Lebensenergie zu – Aspekte, die traditionell ebenfalls mit dem Mondsymbol verbunden sind.




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